
Willkommen auf meiner Seite!
Hallo und willkommen auf meiner Seite! Mein Name ist Peter Henning und ich möchte hier ein wenig über mich und meinen (Leidens-) Weg mit Brot und Ernährung erzählen. Ich bin kein Arzt und möchte hier auch keine wissenschaftliche Expertise als Ernährungsberater abgeben. Alles, was ich hier schreibe, beruht auf meinen eigenen Erfahrungen und dem Wissen, das mir von anderen zugetragen wurde.
Vom Brotabstinenzler zum Brotliebhaber
Meine Geschichte ist gar nicht so einzigartig, wie man im ersten Moment denken würde. Vom Brotabstinenzler zum Brotliebhaber – dieser Weg führte mich durch viele Jahre der Vermeidung von Brot aufgrund meiner Allergien. Doch als ich begann, selbst zu backen, entdeckte ich nicht nur die Freude am Handwerk, sondern auch, wie viele nützliche Informationen und Tricks ich für mich selbst herausfinden konnte. Heute genieße ich Brot wieder – und zwar das, das ich selbst mache, ohne Bedenken und voller Genuss.
Die Bedeutung von Handwerksbäckern
Es muss dabei aber nicht immer selbst gebackenes Brot sein – wichtig ist, dass wir uns daran erinnern, dass es noch viele Handwerksbäcker gibt, die mit Leidenschaft und Tradition großartiges Brot herstellen. Diese Bäcker verdienen unsere Unterstützung, anstatt das billige Industriebrot in Plastikverpackung im Supermarkt zu kaufen. Qualität und Handwerkskunst sollten stets Vorrang vor Massenware haben.
Nachhaltigkeit in der Brotherstellung
Genauso wie in der Massentierhaltung ein Umdenken stattgefunden hat, bei dem immer mehr Menschen die negativen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit erkennen, sollten wir auch bei der Brotherstellung genau hinschauen. Inzwischen wissen wir, wie wichtig es ist, auf nachhaltige und natürliche Produktionsmethoden zu achten – nicht nur bei der Ernährung aus tierischen Produkten, sondern auch beim Brot, wobei der Begriff Brot hier stellvertretend für alle Arten an Backwaren steht. Wir sollten uns bewusst für Brot entscheiden, das mit hochwertigen, naturbelassenen Zutaten hergestellt wurde, anstatt uns von der schnellen, industriellen Massenware in Plastikverpackungen verführen zu lassen. Denn Qualität und Tradition sind mehr wert als der schnelle Preisvorteil.
Meine Allergiegeschichte und der Wendepunkt
Im Jahr 2000, vor über 25 Jahren, entwickelte ich plötzlich eine Allergie, die mit der Zeit immer schlimmer wurde. Zuvor hatte ich nie Probleme mit Brot, Brötchen, Pizza oder Getreide, aber dann eines Tages, nach dem abendlichen Verzehr einer Pizza in einem italienischen Restaurant in Göttingen, begann ich, heftige allergische Reaktionen zu zeigen. Das war nicht spaßig, weil ich wirklich dachte, ich würde daran sterben. Mein Körper war übersäht von dicken Quaddeln, die sich sogar in den Handflächen und an den Fußsohlen manifestierten, begleitet von einem schnellen Pulsschlag und Jucken und Brennen am ganzen Körper. Nach ein paar Stunden war der Spuk vorbei. Doch der Spuk kam wieder, nach dem Verzehr eines Brötchens, eines Burgers, ja sogar nach dem Verzehr eines panierten Schnitzels.
Die Diagnose, die damals gestellt wurde, war zunächst Zöliakie, jedoch konnte nie eindeutig festgestellt werden, was genau die Ursache war. Um die Symptome in den Griff zu bekommen, habe ich 2021 mehrere Allergietests gemacht und war mehrere Wochen in einer Hautklinik, doch die Ursache blieb weiterhin unklar. Einige Reaktionen wurden festgestellt, aber keine eindeutig auf ein bestimmtes Allergen. Letztlich blieb die medizinische Diagnose aus, jedoch vermutete man, dass die Beschwerden mit Mehl oder Brotprodukten zusammenhängen könnten. Meine Symptome führten dazu, dass ich regelmäßig in Notaufnahmen war, teilweise bis zu zwölf bis fünfzehn Besuche im Jahr 2021, um die allergischen Reaktionen zu behandeln.
Der Weg zurück zum Brot
Ich entschloss mich zunächst, Brot ganz aus meiner Ernährung zu streichen. Doch dann kam die Slow Food Bewegung, die mich dazu brachte, das Thema Brot noch einmal neu zu überdenken. Es gab noch Bäckereien, die Brot nach traditioneller Art mit Sauerteig backten – und genau dieses Brot vertrug ich ohne Probleme! Es war ein echter Wendepunkt. Ich fand zurück zum Brot, aber nur zu handwerklich hergestelltem, das mit Liebe und Zeit zubereitet wird.
Heute backe ich zu Hause regelmäßig mein eigenes Brot und auch Pizza, nicht häufig, da die Zeit manchmal knapp ist, aber jedes selbstgebackene Stück Brot schmeckt einfach besonders gut. Ich habe viel über Brot gelernt, angefangen mit verschiedenen Rezepten und Backbüchern – und das alles, um meine Allergie in den Griff zu bekommen und sicherzustellen, dass ich weiterhin etwas genießen kann, ohne Angst vor gesundheitlichen Folgen zu haben.
Zöliakie und Glutenunverträglichkeit
Ich möchte überhaupt nicht in Frage stellen, dass es Menschen gibt, die an Zöliakie leiden, und um das zu bestätigen, gibt es heute auch sichere diagnostische Methoden. Doch viele Symptome, die früher der Glutenunverträglichkeit zugeschrieben wurden, haben ganz andere Ursachen. Diese möchte ich hier näher beleuchten und mit meinem Wissen weitergeben.
In vielen Supermärkten wissen die Verbraucher nicht, was sie wirklich kaufen, was in den Broten steckt und woher das Mehl kommt. Ich möchte diese Themen aufgreifen, um den Menschen zu helfen, bewusster zu leben und die wahren Hintergründe der industriellen Brotproduktion und eventuellen Zusammenhängen mit ihren gesundheitlichen Leiden zu verstehen.
Vielleicht kann ich einigen Menschen sogar dabei helfen, den Weg zurück zum Genuss von Brot als alltägliches und gesundes Nahrungsmittel zu finden.
Gesundheitliche Auswirkungen von Industriebrot
Wer beim Brotkauf auf ein paar Cent spart, könnte später mit seiner Gesundheit bezahlen. Einsparungen an der falschen Stelle führen nur zu höheren Kosten, sei es durch gesundheitliche Probleme oder den Verlust an Lebensqualität. Das betrifft nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes – denn langfristig ist der Aufwand für eine gesunde Ernährung weit weniger teuer, als die gesamtgesellschaftlichen Folgen einer ungesunden Ernährung zu tragen.
